PIT Kassel | Programm - hopo for newbies
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hopo for newbies

Am Samstagvormittag finden die hochschulpolitischen Workshops für alle statt. Genannt "hopo for newbies". Die Workshops sind so gestrickt, dass sie auch für Studierende ohne jeglichen hochschulpolitischen Background verständlich und hoffentlich auch interessant sind.
Bitte Beachtet, dass das Einwahlverfahren für die Workshops dieses Mal nach Erst-, Zweit und Drittwahl-Verfahren durchgeführt wird. Macht also eine Rangliste der Workshops bevor ihr zum Einwahlformular geht. Das Einwahlformular wird am 26. April um 10:00 freigeschaltet. Die Workshops werden zwei Tage vor dem PIT ausgeknobelt. Bis dahin haben alle die gleichen Chancen.

 

Workshop 1: Fachschaftler stinken! Warum sonst hat die Fachschaft chronisch Personalknappheit?

Die Fachschaftaktiven von euch kennen das Problem: Zu viel Arbeit wird auf viel zu wenig Schultern verteilt. In diesem Workshop möchten wir uns darüber unterhalten, welche Gründe es dafür gibt und welche Maßnahmen dagegen unternommen werden und in Zukunft unternommen werden können.

  • Wenn du selbst keine Lust auf Fachschaft hast, so soll dir dieser Workshop als Plattform dienen, die Gründe dafür mitzuteilen.
  • Bist du fachschaftsaktiv und meinst in deiner Heimatfachschaft läuft alles rund? Teile uns dein Patentrezept mit!
  • Fühlst du dich von zu viel Fachschaftsarbeit belastet, so lerne hier, wie es andere schaffen, Arbeit zu verteilen.

Sollte die Nachfrage an diesem Workshop zu groß sein, so kann dieser Workshop auch zwei mal durchgeführt werden.

 

Workshop 2: Lehrqualität sichern! Eine praktische Auseinandersetzung mit der Frage, wie praktische Fachschaftsarbeit die Qualität der Lehre verbessern kann und wie eine Reakkreditierung damit zusammen hängt.

Beginnen wird der Workshop mit einem kleinen Input zu rechtlichen Erfordernissen und zur Wirksamkeit verschiedener Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Lehre. Anschließend sollen diese Maßnahmen ausgiebig diskutiert und geordnet aufbereitet werden. Zu diskutierende Themen können sein:

  • Studentische Proteste und
  • aktive (kooperative) Mitarbeit in Hochschulgremien,
  • die Lehrveranstaltungsevaluation und
  • die Fragestellung, ob eine Akkreditierungsagentur gute Lehre attestieren kann. Weitere Themen können selbstverständliche ebenfalls angerissen werden.

 

Workshop 3: Gut forschen und gut lehren. Ein Widerspruch?

Dieser Fragestellung möchten wir im weitesten Sinne in diesem Workshop bearbeiten. Dabei geht es auch darum, was wir persönlich und wir als Gemeinschaft der Studentenschaft von einer Hochschule erwarten. Sollen wir auf den Berufseinstieg vorbereitet werden oder sollten wir als Studenten nicht auch Teil des Forschungsbetriebes sein.

Die Diskussion soll sich um die Notwendigkeit von Forschung in der Hochschule drehen und wie sich dies in der Lehre widerspiegelt. Weitere Detailfragen könnten sein:

  • Ist Forschung eine von der Hochschule zu finanzierende Kernkompetenz oder ausschließlich eine Drittmittelsache?
  • Reagieren die Themen der Lehre auf aktuelle Entwicklungen der Stadtforschung?
  • Wie kann von studentischer Seite aus, mit fehlender Aktualität der Themen der Lehrveranstaltungen oder im Gegensatz dazu mit Vernachlässigung der Lehraufgaben der Hochschule wegen zu starkem Fokus auf die Forschungstätigkeit umgegangen werden?

Weitere Themen sind selbstverständlich möglich.

 

Workshop 4: Upload : Vernetzung 2.0

Für die meisten Studierenden sind Gremien wie ASTA/USTA/StuRa, StuPa etc. nicht neues und können grob innerhalb der Uni eingeordnet werden. Mit euch wollen wir uns einen Schritt weiterwagen und die Vernetzung auf der nächst höheren Ebene anschauen. Hier stößt man unvermeidlich auf Begriffe wie KASAP / Poolvernetzungstreffen / Aktionsbündnis gegen Studiengebühren und auf die Berufsverbände (SRL / IfR). Doch was hat das alles mit uns Studierenden zu tun? Wie können wir diese bestmöglich für uns nutzen?

  • Was macht der KASAP und wie einflussreich ist er?
  • Wie kann man diese Treffen und Organisationen für die eigene Uni nutzen?
  • Was kann alles mit ihnen erreicht werden?
  • Was bringt mir eine Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft während meines Studiums?

 

Workshop 5: Rearek... Rekre... Reakkreditierung... - mehr als nur ein Zungenbrecher!

Alle 5 Jahre taucht dieses Thema im Leben eines Studenten auf. Doch zunächst ist es einfach nur ein unglaublich komplexes Wort. In diesem Workshop wird sich dieser Komplexität angenähert und grundlegend erörtert, was das eigentlich ist und – am wichtigsten - weshalb dies wichtig ist.

Zudem soll erörtert werden, wie vergleichbar die Studiengänge letztlich sind. Mit unterschiedlichen Studienordnungen bildet jede Uni „andere“ Stadtplaner aus.

Diskutiert werden kann dann:

  • Was ist eine Reakkreditierung und wie funktioniert sie?
  • Wie kann man sich das Instrument „Reakkreditierung“ zu Nutzen machen?
  • Wie leicht ist ein Hochschulwechsel nach dem Bachelor?
  • Passen die Studienordnungen zu den Anforderungen der Berufspraxis?