Donnerstag
Bitte Beachtet, dass das Einwahlverfahren für die Workshops dieses Mal nach Erst-, Zweit und Drittwahl-Verfahren durchgeführt wird. Macht also eine Rangliste der Workshops bevor ihr zum Einwahlformular geht. Das Einwahlformular wird am 26. April um 10:00 freigeschaltet. Die Workshops werden zwei Tage vor dem PIT ausgeknobelt. Bis dahin haben alle die gleichen Chancen.
Das Programm am Donnerstag
Kurzfristige Änderungen oder Ergänzungen des Programms werden ausgehängt.
- eintägige Workshops (hopo advanced möglich!)
- Exkursion nach Bad Hersfeld
- „Gut gerüstet?“
- „Zukunft der Region Nordhessen?!“ (Erster Tag)
- Kassel - Stadt, Land, Architektur
- ÖPNV (Erster Tag)
- Kassel Kontrast
- Zweitägige Workshops/Exkursionen
Exkursion nach Bad Hersfeld
Teilnehmer: 20
Unkostenbeitrag: 2,50EUR
Treffpunkt: Haltestelle Holländischer Platz, 9:30 (bitte pünktlich!)
Helfer: Nicole Elsholz, Karol Kuminek
Bad Hersfeld präsentiert sich nach außen als Kur-, Festspiel-, Urlaubs- und Familienstadt. Ob sich dies auch bei der Besichtigungstour durch die historische Altstadt widerspiegelt, können die Teilnehmer dieser Exkursion überprüfen. Ein Höhepunkt wird die Besichtigung der Stiftsruine sein, die heute als die älteste romanische Ruine der Welt gilt.
Weiterhin plant Bad Hersfeld für neue städtische Freiräume und alte Industriegebiete werden zu Erlebniswelten umgebaut. Auch diese Themen werden auf der Tour Beachtung finden.
„Gut gerüstet?“
Teilnehmer: min. 25
Unkostenbeitrag: 2,50EUR
Treffpunkt: Haupteingang K10, 10:30 Uhr
Helfer: Björn Dannenberg und Sebastian Weitz
Bei diesem Workshop wird Kassel unter dem Blickpunkt der Veränderungen durch Industrie und Rüstungsindustrie betrachtet.
Wie Kassel vor dem Zweiten Weltkrieg aussah kann man sich aus dem heutigen Stadtbild kaum ableiten. Die ehemals prächtige Fachwerkstadt wurde nach der Bombardierung 1943 (Kassel war einer der wichtigsten Rüstungsstandorte) zu einer Ruinenstadt die unter gänzlich neuen Ansätzen neu erbaut wurde. Highlight dieser Exkursion wird eine zweistündige Bunker-Führung unter dem Weinberg sein. Der Bunker war für 10.000 Menschen konzeptioniert und ist entsprechend weitläufig. Die Historie kann so in der Enge des Bunkers nachempfunden werden. Ob noch Überbleibsel der illegalen Techno-Partys der 90er Jahre im Bunker erkennbar sind, können die Workshopteilnehmer den Führer von der Feuerwehr Kassel selbst fragen.
Bei zu geringer Teilnehmerzahl kann dieser Workshop nicht stattfinden. Ist es euch wichtig: Bringt Freunde mit.
Bei tieferem Interesse der Workshopteilnehmer kann die Bedeutung der noch vorhandenen Schwerindustrie und Rüstungsproduktion im Stadtgebiet Kassel erarbeitet werden und in Workshopatmosphäre Alternativen für die immer kleiner werdenden Werke erdacht werden.
„Zukunft der Region Nordhessen?!“ (Erster Tag)
Teilnehmer: 12 (bei sehr großer Nachfrage mehr)
Unkostenbeitrag: 5,00 EUR
Treffpunkt: 9:30 Uhr Haupteingang K10 (bitte pünktlich!)
Helfer: Miriam Engemann und Konstantin Müller
…hört sich langweilig an, ist es aber gar nicht! In Nordhessen gibt es verschiedene Strategien zu erforschen! Denn das Image des „Hessischen Sibirien“ ist längst veraltet…
Am ersten Tag geht’s auf zum Edersee! Hier schauen wir wo und wie der Strom zu Spitzenzeiten herkommt. Eindrucksvoll und selten zugleich besichtigen wir vor Ort das Speicherkraftwerk Hemfurth I und erfahren mehr darüber über die alternative Stromversorgung in der Region. Im Anschluss kann am See entspannt werden und ihr erfahrt etwas über die Geschichte des Stausees.
Am zweiten Tag bleiben wir in Kassel bzw. im nahen Umland. Hier hören wir etwas über die Region, die sich als Modellregion für Energie, Tourismus und Mobilität bewirbt und besichtigen dazu einige Sehenswürdigkeiten.
Lasst euch einfach überraschen!
Wer am Hochschulpolitischen Workshop „hopo advanced“ teilnehmen möchte, kann auch nur den Donnerstag mit zum Edersee fahren. Ein dazustoßen am Freitag ist ebenfalls möglich, jedoch werden Teilnehmer vom Donnerstag bevorzugt behandelt.
Kassel Kontrast
Teilnehmer: 20
Unkostenbeitrag: -
Treffpunkt: Haupteingang K10, 10:00 Uhr
Helfer: N.N.
Kassel hat viele Gesichter: es gibt den mondänen Vorderen Westen, aber auch das von Immigranten und vielen Arbeitslosen geprägtes Nord Holland. Es gibt die moderne Unterneustadt, aber auch die Wohnstadt Waldau. Es gibt die recht dicht bebaute Brückenhofsiedlung, aber auch die Villenkolonie Mulang. Jedes dieser Gebiete hat seine Vor- und Nachteile und wird von unterschiedlichen Bevölkerungsschichten bewohnt.
Wir wollen untersuchen, welche Einflüsse von A, S und L in den jeweiligen Gebieten dazu geführt haben, dass sie so sind wie sie sind. Und wir werden diskutieren, in wieweit A, S und L diese Entwicklungen fördern oder gar hemmen? Auf einem Streifzug durch ganz Kassel werden wir diesen Fragen auf den Grund gehen..
Wer am Hochschulpolitischen Workshop „hopo advanced“ teilnehmen möchte, kann auch nur den Donnerstag an diesem Workshop teilnehmen. Ein dazustoßen am Freitag ist ebenfalls möglich.
ÖPNV
Teilnehmer: 15-20
Unkostenbeitrag: -
Treffpunkt: Hinterausgang K10 (Rampe), 10:00 Uhr
Helfer: Stefan Wohlgemuth
Die Kasseler RegioTram ist ein Stadtbahnsystem, das die Stadt Kassel und das Umland miteinander verbinden soll. Durch neue Haltepunkte im bereits vorhandenen Schienennetz, wurde in den letzten Jahren die Verknüpfung zwischen Stadt und Umland weiter vorangetrieben. Weitere Haltepunkte sind bereits in Planung und sollen in den nächsten Jahren gebaut werden. Die Besonderheit der Regiotram ist die Kompatibilität mit drei verschiedenen Systemen. Die RegioTram nutzt die Oberleitungen von Straßenbahn (nicht mal 1kV) und Eisenbahn (3kV bis 50kV) und kann auch durch einen Dieselgenerator auf dem Dach auf unelektrifizierten Strecken fahren.
Eine weitere Verbindung zwischen der Stadt Kassel und dem Umland - beziehungsweise der nahe gelegenen Stadt Vellmar - stellt die im Bau befindliche Tram-Trasse dar.
Betrachtet werden sollen Einzugsbereiche von Haltestellen und Haltepunkten sowie ÖPNV-Anbindungen an Züge und Busse. Des Weiteren soll in Bereichen der RegioTram als auch der Tram nach Vellmar die angepriesene Barrierefreiheit begutachtet und hinterfragt werden. Im Rahmen einer Exkursion sollen bestimmte Bereiche des Kasseler ÖPNV aufgesucht und kritisch betrachtet werden.
Wer am Hochschulpolitischen Workshop „hopo advanced“ teilnehmen möchte, kann auch nur den Donnerstag am Workshop teilnehmen. Ein dazustoßen am Freitag ist ebenfalls möglich.
Kassel - Stadt, Land, Architektur
Teilnehmer: 20
Unkostenbeitrag: -
Treffpunkt: Haupteingang K10, 10:00 Uhr
Helfer: Florian Berg
Die meisten Besucher Kassels haben für die Stadt nur eine Beschreibung: hässlich! Kein Wunder, denn Kassel hat in seiner Entwicklung einige sehr außergewöhnliche Entscheidungen getroffen, die zwar zu ihrer Zeit zukunftsweisend waren, heute allerdings planerisch und ästhetisch längst überholt sind. Die Planungen sind barock bzw. aus Gründerzeit oder den frühen Nachkriegszeiten und die Architektur ist ein wilder Mix aus Klassizismus, Nachkriegsarchitektur und Neubauten. Zudem ist Kassel Documenta- Stadt und somit auch sehr stark von Kunst überformt.
Bei dieser Exkursion machen wir ein Streifzug durch ganz Kassel, um diese Entwicklungen aus sich von A, S und L nach zu verfolgen und zu verstehen warum Kassel so ist, wie es ist und dass es doch eigentlich ganz schön ist. Dabei werden wir sowohl durch die Innenstadt streifen, als auch durch Parks und Gebäude. Es wir bunt, chaotisch, laut, leise, eng, weit, modern, barock und manchmal auch dreckig – so wie Kassel nun einmal ist!
Wer am Hochschulpolitischen Workshop „hopo advanced“ teilnehmen möchte, kann auch nur den Donnerstag an diesem Workshop teilnehmen. Ein dazustoßen am Freitag ist ebenfalls möglich.
Joseph Beuys und die Documenta
Teilnehmer: 20
Unkostenbeitrag: -
Treffpunkt: 10 Uhr am Hinterausgang K10 (Rampe)
Helfer:Annika Waldhoff und Pia Niclasen
Am ersten Tag erkunden wir bei einem Rundgang Kassel-Mitte, -West und Wehlheiden und besichtigen die exemplarischen „Beuys-Eichen“ und weiterer documenta Exponate, die das Stadtbild Kassels prägen. Joseph Beuys gilt bis heute weltweit als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die documenta ist die weltweit bedeutendste Reihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Sie findet alle fünf Jahre in Kassel statt (ursprünglich alle vier Jahre) und dauert jeweils 100 Tage.
Wenige der ausgestellten Werke verblieben als Ankäufe in Kasseler Museen. Einige Außenarbeiten finden sich heute im Stadtbild, wobei das Projekt 7000 Eichen von Joseph Beuys wohl die wichtigste sein dürfte.
Am zweiten Tag beschäftigen wir uns mit Kunstwerken aus städtebaulicher Sicht, der documenta urbana.
U.a. diesen Exponaten ist der Workshop gewidmet:
- „Der Vertikale Erdkilometer“ (documenta 6)
- „Rahmenbau“ (documenta 6)
- „7000 Eichen Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ (documenta 7)
- „Three to One“ (documenta 9)
Museumslandschaft Kassel
Teilnehmer: 20
Unkostenbeitrag: noch unklar, nicht mehr als 5 EUR
Treffpunkt: Haupteingang K10, 10:00 Uhr
Helfer: Barbara Koesler und Laura Wegener
Über 15 Standorte in Kassel schließen sich zur offiziellen Museumslandschaft Hessen Kassel zusammen. Zusätzlich gibt es noch weitere Museen in Kassel. Die Spannweite reicht von klassischer Kunst über das Deutsche Tapetenmuseum bis zum Museum für Sepulkralkultur.
In der 2-tägigen Exkursion erkunden wir diesen Zusammenschluss. Museumsbesuche, Besichtigungen von Parkanlagen und Gespräche mit Experten sind feste Punkte im Programm. Die Schwerpunkte erarbeiten wir beim ersten Treffen gemeinsam mit allen Teilnehmern.
Architektur der 50er Jahre in Kassel - Abreißen oder wertschätzen?
Teilnehmer: 20
Unkostenbeitrag: 3 EUR
Treffpunkt: Hinterausgang K10 (Rampe), 10:00 Uhr
Helfer: Silvia Berndt und Margeaux Dietrich
In diesem Workshop soll diskutiert werden, welchen Wert die Architektur der Nachkriegsmoderne in Kassel hat. Viele Menschen empfinden die Innenstadt von Kassel als unwirtlich. Sie vermissen eine Altstadt. Ist das gerechtfertigt oder werden die Gebäude der 50iger Jahre, die stattdessen das Bild der Innenstadt prägen, nicht genügend wertgeschätzt? Der Workshop ist mit einer Führung durch die Innenstadt kombiniert.
„Kassel erleben“ bietet eine Führung mit Dr. Ing. Sylvia Stöbe zum Thema an. Sie ist Architektin und derzeit Privatdozentin für Planungs- und Architekturtheorie am Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung der Universität Kassel.

